Björn Höcke soll fliegen… aus der AfD

Nun möchte man scheinbar doch den Mann und Chef des Landesverbandes Thüringen, aus der Partei ausschließen.

Es ist schon erstaunlich, dass dieses Land immer noch nicht aufhört, mit einer sogenannten Sühne aus dem 3. Reich, abzuschließen, sondern dies immer und immer wieder Anlass ist, für Diffamierungen, Denunzierungen und was es da nicht sonst noch alles so gibt um dem Menschen zu schaden.

Dabei geht es um folgende Aussagen die Höcke auf einer Veranstaltung in Dresden mit dem Verweis auf das Holocaust-Mahnmal “Wir Deutschen (…) sind das einzige Volk, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat”.

Wer diese Aussage richtig versteht weiß was mit dem Wort Schande gemeint sein muss. Damit ist der Holocaust gemeint der nicht nur eine Schande gewesen ist sondern auch ein Verbrechen in dem damaligen 3. Reich. Sprich ein Denkmal, das uns die Schande und das Verbrechen immer vor Augen führen soll.

Zudem sprach er, so Spiegel Online, von einer “dämlichen Bewältigungspolitik” und forderte eine “erinnerungspolitische Wende um 180 Grad”.

Dem kann man eigentlich nicht widersprechen. Die Geschehnisse im 3. Reich waren, so muss man es sagen mehr als feindlich gegenüber den Menschen, grausam und diktatorisch. Das kann man nicht leugnen. Auch der Holocaust an den Juden sollte immer im Bewusstsein der Menschen sein, damit soetwas nicht wieder geschehen kann. Wichtig aber ist auch, dass man irgendwann mit einem Teil seiner eigenen Geschichte abschließen muss. Generationen die nach dem 3. Reich aufgewachsen sind, können nicht auf Ewig mit einer Schuld leben, zu der sie gar nicht beigetragen haben. Aus diesem Grunde sollte man sich tatsächlich einmal Gedanken machen, wie lange man die Sühne aufrecht erhalten will, oder ob man tatsächlich einmal eine 180 Grad Wende macht und die Vergangenheit ruhen lässt.

Erschreckend ist, dass die doch so “alternativ” sein wollende Parteispitze nicht hinter ihrem Mann Björn Höcke steht, nur weil seine Aussagen in der Öffentlichkeit und in den Medien hochgespielt werden. Also scheint es wohl doch keine so alternative für Deutschland zu sein, wenn auch sie sich mit dem Strom bewegen und doch nichts riskieren wollen. Aber es sollte auch kein Wunder sein, Frau Petry ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz, kann überhaupt nicht so agieren wie sie will, wenn sie denn will, denn auch die AfD ist eine Schauspieltruppe und ein Sammelbecken der wütenden Bürger in diesem Land. Verändern wird die AfD mit einem solchen bereits Anfangsverhalten gar nichts in diesem Land. Immer schön mit dem Strom schwimmen und nur nicht auffallen.

 

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